Nachrichten aus der Pfarrei St. Katharina von Alexandrien

Pfarrbrief »miteinander unterwegs«


Oktober 2018

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Endlich Sitzen!


In diesem Sommer haben die Pinneberger gelernt am Wochenende etwas draußen zu unternehmen. Und so stellte sich am Sonntag, dem 9. September, nicht die Frage ob, sondern wohin es heute gehe. Und da bot sich der Kindertag auf der Drosteiwiese und dem Drosteiplatz an. Mittlerweile zum 23. Mal wurden die Kinder mit Crepes, Soft-Eis und anderen Leckereien in die Pinneberger Innenstadt gelockt, wo sie eine Vielzahl an Angeboten erwartete. Sportvereine, Lebensretter, Katastrophenschützer, Parteien, Elternvereine, Gesundheitsinitiativen und vieles mehr bot sich den Gästen. Auch unsere Pfadfinder hatten wieder eine Jurte aufgebaut. Darin konnte man etwas über die Geschichte der Pfadfinder lernen, insbesondere die der deutschen, die in der Nazizeit verboten waren und auch danach nur wenig öffentliche Unterstützung erhielten. Dies hat vielleicht auch den Charakter der deutschen Pfadfinderschaft geprägt.

Im Vorfeld wurden Schrauben und Dachlatten gekauft und zugeschnitten (die Dachlatten), ein ausgemustertes Weißzelt zerschnitten, Akkuschrauber aufgeladen, Feuerholz herangetragen und beste Chili con Carne Zutaten besorgt. Bald nach dem Eröffnungsgottesdienst lockte der Duft von über dem Feuer gebratenem Hackfleisch und Zwiebeln die ersten Kinder an, die dann bald begannen, die ersten Schwedenstühle zu bauen. Nach 20 bis 50 Minuten, je nach Geschick und Erfahrung, konnten dann die Kinder zum ersten Mal auf ihrem neuen Sitzmöbel Platz nehmen und es anschließend zusammenstecken und platzsparend mit nach Hause nehmen. Das Interesse war enorm, so dass bald keine DPSG-Flyer mehr vorhanden waren. Auch Schaschlikspieße wurden reichlich verbraucht, um die Marshmallows zu rösten. Um 15 Uhr waren die Bausätze ausverkauft und das Chili schon zur Hälfte aufgegessen. Das strahlende Wetter sorgte für viele Besucher bis zum Ende und etliche Gespräche über Pfadfinderei und das Bauen mit Holz ließen die Zeit im Nu vergehen. Bei einer anschließenden Manöverkritik in einem Garten (endlich Sitzen!) formte sich die Idee, vielleicht auch bei der 24. Ausgabe dabei zu sein.


Bernhard Felten


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