Nachrichten aus der Pfarrei St. Katharina von Alexandrien

Pfarrbrief »miteinander unterwegs«


Oktober 2018

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Pfadfinder-Sommerlager in Tydal vom 7. bis 14. Juli


Unser Motto hieß: »Back to the roots!« Gemeinsam mit den Dänen, die wir auf dem Jamboree-Sommerlager 2017 kennengelernt hatten, wollten wir eine Woche lang dieses Motto erfüllen.

Die Dänen waren nicht so zahlreich wie im letzten Jahr. Sie kamen zu siebt: drei Jungen, zwei Mädchen, zwei Leiter und ein süßer Hund. Sie sind erst am Sonntag angereist, als unsere Zelte und Jurten schon alle aufgebaut waren. Mit unserem Stamm Nelson Mandela waren wir dann zusammen 50 Pfadfinderinnen, Pfadfinder und Leiter.
In den ersten zwei Tagen konnten wir Sachen aus Holzstämmen bauen, die wir von einem Lagerplatz geholt hatten. Das Schleppen war ziemlich anstrengend. Beim Bauen konnten wir unserer Fantasie freien Lauf lassen. Es wurden gebaut: zwei Fußballtore, ein Eingangstor, ein Sonnensegel, eine Sonnenuhr, ein Bannermast, eine Zahnputz-Station und noch ein paar Sachen. Das Bauen hat Spaß gemacht und die Ergebnisse konnten sich sehen lassen.
Am Montag und Dienstag haben wir einen sogenannten Haik unternommen. Bei einem Haik wird eine Gruppe von Pfadfindern mit einem Auto zu einem entfernten Ort gefahren. Von dort aus laufen sie zurück zum Lagerplatz und müssen den Weg selbstständig finden.
Für den Mittwoch stand Kanufahren auf dem Programm. Wir sind ca. 15 km die Treene (so hieß der Fluss neben unserem Lagerplatz) entlang gepaddelt. Die Landschaft dort war wirklich wunderschön mit all den Pferden, Kühen, Insekten und Pflanzen. Viele Paddler konnten auch die Fische bewundern, denn sie sind mit ihren Kanus gekentert.
Das Wikingermuseum Haithabu haben wir am Donnerstag besucht. Im Innenbereich des Museums haben wir viel Neues gelernt z. B., dass Wikinger schon mit sieben Jahren erwachsen waren und arbeiten mussten. Mit 32 war man dann schon sehr alt. Sie haben auch ihre Gräber mit vielen Sachen bestückt, weil sie glaubten, dass sie nach dem Tod weiter leben und diese Sachen brauchen würden. Später sind wir dann nach draußen zum nachgebauten Wikingerdorf gegangen. Dort haben wir eine Rallye gemacht. Bei der Rallye haben wir viel über das Leben der Wikinger und ihren Berufe gelernt.

Freitag war der letzte ganze Tag, darum gab es kein festes Programm. Trotzdem war viel los. Alles was man schon heute abbauen konnte wurde abgebaut und eingepackt. Es fand auch unser Lagerfußballspiel statt, und die Dänen haben zwei Spiele für uns vorbereitet. Das war cool und hat Spaß gemacht. Am Abend begann dann die Versprechensfeier für drei Pfadfinder. Bevor die meisten Pfadfinder ins Bett mussten, bildeten wir noch mal einen Abschiedskreis. Jeder sagte, was er gut und nicht gut fand. Viele fanden es schade, dass wir wegen der Brandgefahr kein Lagerfeuer machen durften.
Samstag war der Tag der Abreise. Dafür dass es Ferien waren, sind wir ziemlich früh aufgestanden, Unser Gepäck haben wir noch vor dem Frühstück zusammengepackt. Beim Frühstück hat es dann angefangen zu regnen. Also mussten wir noch ganz schnell die Zelte abbauen. Später sind wir dann nach Hause gefahren.
Viele von uns freuten sich schon auf Zuhause (z. B. auf ihr Bett), aber das schöne Zeltlager werden auch viele vermissen. Am Ende wollte ich noch ein mal ein großes Lob an alle aussprechen, die das Lager organisiert haben, besonders an das Küchenteam, das jeden Tag für uns super leckeres Essen gekocht hat.

Katharina Burdiek


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