Nachrichten aus der Pfarrei St. Katharina von Alexandrien

Pfarrbrief »miteinander unterwegs«


Juni 2014

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St. Michael mit einem Schwerpunkt »Caritas« zur Hopping-Tour


Ich habe die Gemeinde St. Michael anlässlich der so genannten »Hopping-Tour« am 17. Mai unter anderem zum Thema »Caritas« vorgestellt. Vorab erinnerte ich an die Präambel des (noch nicht fertiggestellten) Pastoralkonzepts der Pfarrei St. Katharina.
In der Präambel heißt es: »Die Pfarrei St. Katharina wird sich daher neben den in Gruppen etablierten Christen insbesondere den Menschen zuwenden, die an unseren geöffneten Kirchentüren stehen und anklopfen, den Menschen, die an ihr gelegentlich vorübergehen und dann und wann ihre Dienstleistungen in Anspruch nehmen, und auch an die, die sich ihr entfernt oder abgewendet haben.«
Die Gemeinde St. Michael war zu Beginn der 1990er Jahre eine Gemeinde mit typischen Diaspora-Antlitz. Es gab feste Gruppen, die sich regelmäßig trafen, eine typische nachkonziliare Struktur mit Interessenvertretungen wie in vielen anderen katholischen Gemeinden. Die gemeindliche Caritasarbeit mit Betreuung alter und kranker Menschen und Besuchsdiensten war ein selbstverständlicher Bestandteil einer Gemeinde für die Gemeinde. Heute sind die Angebote offener geworden. Sie erreichen viel mehr Menschen, die nicht typisch katholisch sozialisiert sind. Und immer mehr suchen uns auf, weil sie existenzielle Sorgen oder Geldnot plagen. Diese Not hat sich gegenüber vor zwanzig Jahren verändert. Damals sprachen wir von den Rändern der Gesellschaft, heute erleben wir die Not, wenn wir genau hinschauen, mitten unter uns. Wir verlassen unsere Gemeindegrenzen und kommen im Milieu unserer Stadt an. So verändern sich auch die Formen unserer Dienste: Erweiterung des Kindergartens, Einrichtung einer Caritas-Sprechstunde, mehr Seelsorge im Rahmen der Katechese und andere Kontakte durch die vor Ort anwesenden Mitarbeiterinnen, Beratung außerhalb von Gottesdienstzeiten, zentrale Geldausgabe eines Euros am Montagvormittag, Beteiligung an der Pinneberger Tafel und dem Cafe Pino sowie wachsende Netzwerke mit verschiedenen Trägern sozialer Arbeit in der Stadt und mit allen Menschen guten Willens.

Hilfe! Ich suche in diesem Zusammenhang weitere Helfer und Helferinnen, und zwar

  • für die tägliche Telefonbereitschaft der Caritas-Sprechstunde in der Zeit von 10 bis 12 Uhr von Montag bis Freitag,
  • für die Verteilung eines Euros an Bedürftige am Montag in der Zeit von 10 bis 12 Uhr und
  • für Gespräche mit Hilfesuchenden im Rahmen der Caritas-Sprechstunde. Die Anfragen sind sehr vielfältig. Es kommt darauf an, eine erste Orientierung zu geben und die Klienten, soweit möglich, an professionelle Institutionen weiter zu verweisen. In Einzelfällen ist eine längere Begleitung erforderlich.

  • Bitte melden Sie sich bei mir, wenn Sie Spaß an einer abwechslungsreichen, ehrenamtlichen Tätigkeit im Rahmen der Caritas haben. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Für die Betreuung der Hilfesuchenden sind Grundkenntnisse im Bereich der sozialen Sicherungssysteme oder Erfahrungen im Bereich der Interessenvertretungen (Gewerkschaft, Sozialverbände, Anwaltschaft) sehr hilfreich.

    Meine Kontaktdaten: Guido Nowak, Diakon, E-Mail diakon.nowak@skpi.de, Telefon 0 41 01/51 43 19.




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