Katholische Kirchengemeinde Halstenbek

Pfarrbrief »miteinander unterwegs«


Mai 2014

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Fastenprojekt »Den Augenblick wenden«


Seit ein paar Jahren findet in der Herz Jesu Kirche in Halstenbek in der Fastenzeit ein Fastenprojekt statt. In den vergangenen Jahren wurde der Kreuzweg, der in der Herz Jesu Kirche hängt, betrachtet. Viele Menschen haben sich diesem Projekt, das den Titel »Augenblick« trug, mit viel Zeit und Engagement gewidmet.
Auch in diesem Jahr führten wir wieder ein Fastenprojekt durch. Der Titel lautete »Den Augenblick wenden«. Ausgehend vom apostolischen Schreiben »Evangelii gaudium«, das erste Schreiben von Papst Franziskus über die Freude am Evangelium, haben verschiedene Menschen Passagen daraus gelesen und mit einem Impuls versehen.

Die Einführung »Im Licht des Kreuzes leben« hielt am 9. März Frau Veronika Pielken (Diplom-Theologin aus Hamburg).

Am darauffolgenden Sonntag gewährten uns die Mitarbeiter der Schenefelder Tafel einen Einblick in ihre Arbeit und halfen uns zu sehen, wie sie es umsetzen, was der Papst meint, wenn er davon spricht, dass ». . . Jünger sein bedeutet, ständig bereit zu sein, den anderen die Liebe Jesu zu bringen, und das geschieht spontan an jedem beliebigen Ort, am Weg, auf dem Platz, bei der Arbeit, auf einer Straße« (Zitat aus Evangelii gaudium, 3. Kapitel, Absatz 127). Die Kollekte, die an diesem Sonntag auch für die Arbeit der Tafel bestimmt war, ergab einen Betrag von 310 Euro. Ebenso erfolgreich wurden die Körbe gefüllt, die für die Tafel aufgestellt waren. Am darauffolgenden Sonntag konnten vier volle Körbe an die Tafel gespendet werden. Aus dieser Aktion ergab sich, dass (in Zukunft) im Eingangsbereich der Kirche ein Korb für die Tafelspenden aufgestellt wird. Ein schönes Zeichen im Hinblick auf die eucharistischen Gaben, die dort ebenfalls zu finden sind.

Am 23. März befasste sich Lisa Krämer mit dem apostolischen Schreiben und lenkte den Blick auf die darin enthaltenen Passagen zum Dialog zwischen Glauben, Vernunft und den Wissenschaften. In der Statio erläuterte sie das Für und Wider der medizinischen Technologie, diskutiert am Beispiel der Fragen: Was bedeutet würdevolles Sterben? Und wieviel Gewicht geben wir dem medizinischen Fortschritt und seinen technischen Möglichkeiten, Menschenleben unwürdig zu verlängern? Sie stellte die Frage: Nehmen wir unser Mitspracherecht wahr und somit an diesem Dialog teil? Das Schreiben Evangelii gaudium ruft dazu auf, denn »der Dialog zwischen Wissenschaft und Glaube ist Teil des evangelisierenden Handelns, das den Frieden fördert ...

Die Statio am Sonntag, dem 30. März, wurde von Peter Klein-Boß, Mitglied der Pfarrei in Elmshorn, gestaltet. Sein Blick richtete sich auf die Weiterentwicklung der Kirche und den damit verbundenen Auftrag aller Christen.

Am letzten Fastensonntag, am Misereor-Sonntag, lenkte Elke Lütgenau-Hawae den Blick auf die Ohnmacht der Kirche, ausgedrückt in der Machtlosigkeit der Wunden Jesu und stellte die Frage, welche Möglichkeiten eine ohnmächtige Kirche in der Welt von heute haben könnte. Leid und die Not – Die Ohnmacht der Armen: Die Einladung zum Fastenfrühstück zugunsten von Misereor erbrachte den Reinerlös von 194,50 Euro! Dank an die großzügigen Geber!

Danke, allen, die dieses Projekt initiiert und durchgeführt haben

KH


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