Nachrichten aus der Pfarrei St. Katharina von Alexandrien

Pfarrbrief »miteinander unterwegs«


April 2014

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Halleluja – Kirchenchor St. Michael begeisterte 250 Zuhörer

Das Konzert am 2. März in der Pinneberger St.-Michael-Kirche unter dem Titel »Halleluja« begann sogleich mit diesem Höhepunkt, dem stimmgewaltigen Lobgesang aus dem Oratorium »Messias« von Georg Friedrich Händel. Die Streicher, die den Chor auch bei mehreren der folgenden Chorsätze begleiteten, entfalteten einen vollen kammermusikalischen Klang. Der nachfolgende Schlußchoral der Kantate »Jesus bleibet meine Freude« von Johann Sebastian Bach – ein beliebtes und von Zuhörern immer wieder gewünschtes Musikstück – begeisterte auch durch seine kontinuierliche Streichermelodie.

Nach dem Barock kam die Klassik mit Joseph Haydns kraftvollem »Aus dem Dankliede zu Gott« und dem »Ave verum corpus« von Wolfgang Amadeus Mozart zum Klingen. Bei diesem Spätwerk Mozarts bewiesen die 35 Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Wolfram Hillenbrand mit großen Legatobögen in samtenem Wohlklang und den Steigerungen an dramatischen Stellen ihr hohes Einfühlungsvermögen.
Kyrie, Gloria, Sanctus, Benedictus und Agnus Dei aus der »Missa brevis in G« von Wolfgang Amadeus Mozart offenbarten, dass der Chor in seinen eigenen Reihen auch über Stimmen verfügt, die den Soli dieser Messe durchaus gewachsen sind. Darüber hinaus hatte die Gesangslehrerin Sussan Djanbakhsch von der Musikschule Pinneberg in den letzten Monaten an der Stimmbildung des gesamten Chores gefeilt. So konnte die Messe ihre Schönheit und Lebendigkeit im Wechsel zwischen Chor und Solisten entfalten.


Mit Anton Bruckners »Locus iste« ließ Wolfram Hillenbrand schon ein Werk der Romantik anklingen, bevor das junge Klarinetten-Ensemble der Jugendmusikschule Pinneberg, das sich bereits national und international als Zeichen für die Musikkultur Pinnebergs bewährt hat, unter der Mitwirkung seines Lehrers Dirk Gerschler mit dem »Quartett D-Dur Opus 8« von Carl Stamitz aus der Klassik eine instrumentale Klangfarbe in das Konzert brachte. Aus dem 20. Jahrhundert präsentierte der Kirchenchor dann das temperamentvolle »Jubilate Deo« des Ungarn László Halmos und den bei vielen Chören beliebten Segenswunsch des noch lebenden Komponisten John Rutter »The Lord bless you and keep you«.

Mit sanfter Abendmusik von Johannes Brahms »In stiller Nacht« und Johann Sebastian Bach »Nun ruhen alle Wälder« endete das Programm. Die Begeisterung der etwa 250 Konzertbesucher in der vollbesetzten Kirche war so groß, dass Wolfram Hillenbrand dem Publikum nach teilweise stehenden Ovationen anbot, als Zugabe gemeinsam mit Chor und Streicherensemble noch einmal – die Zuhörer jetzt aus dem Gotteslob – das Lied »Nun ruhen alle Wälder« zu singen. Das war dann ein schöner Abschluss eines gelungenen Abends, der gewiss viele Besucher das anfängliche Halleluja in ihre Gedanken und in ihren Alltag mitnehmen ließ.

Eine CD als Live-Mitschnitt ist auf Bestellung bei Ursula Bollig oder Elmar Stolper für einen Kostenbeitrag von 5 Euro kurzfristig erhältlich. Und alle Chormitglieder, die sich mit viel Einsatz auf dieses Konzert vorbereitet haben, hoffen nun, dass die Darbietung dieser vielfältigen Musik auch bei einigen Herren aus der Zuhörerschaft Lust zum Mitsingen im Kirchenchor St. Michael geweckt hat.


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