Nachrichten aus der Pfarrei St. Katharina von Alexandrien

Pfarrbrief »miteinander unterwegs«


Dezember 2013/Januar 2014

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Darstellung der Pastoralen Räume



Die Bedeutung von Glaube und Kirche in unserer Gesellschaft wandelt sich. Zugleich erleben wir, dass sich Formen unseres Glaubenslebens ebenfalls verändern. Einige unserer kirchlichen Gemeinschaften und Strukturen lassen sich immer schwerer mit Leben füllen. Kirchliches Leben befindet sich im Umbruch.

Deshalb ist es notwendig, neue Wege und Formen zu finden, zum Glauben einzuladen und heute Kirche zu sein. Vor diesem Hintergrund hat Erzbischof Dr. Thissen 2009 die Entwicklung Pastoraler Räume entschieden. Der Prozess ist auf Veränderung angelegt. Veränderung wird dabei als Chance gesehen. Die Entwicklung Pastoraler Räume hat 2010 begonnen und erstreckt sich nach und nach über das gesamte Bistum.

Der Geistliche Rat mit dem Erzbischof hat entschieden, dass im Kreis Pinneberg, bestehend aus den Pfarreien in Quickborn, Pinneberg/Halstenbek, Wedel/Uetersen und Elmshorn (Barmstedt), ein pastoraler Raum entsteht.

Die Entscheidung bedeutet:
Der Pastorale Raum kommt.

Es beginnt im jeweiligen Pastoralen Raum ein auf drei Jahre angelegter Entwicklungsprozess, in dessen Verlauf

sich die Pfarreien und Gemeinden, Einrichtungen und Organisationen des Raumes vernetzen und auf der Grundlage eines gemeinsam erarbeiteten Konzepts zusammen arbeiten
die Pfarreien im Pastoralen Raum zu einer (neuen) Pfarrei fusionieren
die anstehenden strukturellen, finanziellen, personellen und verwaltungsmäßigen Aspekte geklärt werden.

Mit der Entscheidung der Entwicklung eines Pastoralen Raumes verbindet sich die Benennung einer Leitung für die Entwicklung. Diese Person muss aus dem Pastoralen Raum selbst kommen und ist in der Regel ein Pfarrer.


Mit der Entscheidung zur Entwicklung eines Pastoralen Raumes . . . leistet das Bistum:

Moderation in Absprache mit beauftragter Leitung
Aufstockung Sekretariat
Angebot der Begleitung
für die Startphase eine Fortbildung
Vorschlag für Möglichkeiten des Geistlichen Tuns
Gespräche Personalreferat Pastorale Dienste mit pastoralen Diensten
Budget für Sachkosten
Unterstützung der Entwicklung durch Angebot Fundraising

. . . leisten die Pfarreien, Organisationen und Einrichtungen:

Terminliche Abstimmung von Gremien- und Vorstandssitzungen
gewährleisten Vorrangigkeit des Themas

Bildung Prozessstruktur im Pastoralen Raum
Diözesane Ebene:

Der einzelne Pastorale Raum wird als Teilprojekt dem Steuerkreis und über den Steuerkreis dem Geistlichen Rat zugeordnet.
Zu Meilensteinen in der Entwicklung erfolgt Abstimmung mit dem Geistlichen Rat.
Kommunikation der Pastoralen Räume untereinander und mit der Stabsstelle Pastorale Entwicklung

Im Pastoralen Raum wird vorgeschlagen:

»Gemeinsamer Ausschuss«
Zusammensetzung aus allen Entscheidungsträgern der Pfarreien und Einrichtungen
Leitung der Entwicklung
Teilnahme der Moderation

»Lenkungsgruppe«
die von der Leitung der Entwicklung des Pastoralen Raumes geleitet wird. an der die Moderation beteiligt ist.
mit der sich Pfarreien, Einrichtungen und Organisationen absprechen und delegieren. die möglichst nicht mehr als 5 – 8 Personen umfasst.

Ggf. Arbeitsgruppen für spezielle Aufgaben- und Fragestellungen und Themen


Entwicklung zum Pastoralen Raum/Differenzierung


 1. Jahr  Aufbau Prozessstrukturen
   Kennenlernen
   Auseinandersetzung mit den Texten »Eckpunkte…« und »Pastorale Räume: Leitlinien…«
   Klärung und Sicherung Information/Kommunikation
   Erhebung Ist-Stand
   Sozialräumliche Orientierung
   
 2. Jahr  Erstellung eines pastoralen Konzepts
   Berücksichtigung der Grundfunktionen Liturgie, Verkündigung und Diakonie/ Caritas
   Beschreibung pastoraler Aufgaben in kirchlichen Einrichtungen
   Förderung ökumenischer Zusammenarbeit
   Förderung missionarischer Pastoral
   Stärkung des gemeinsamen Priestertums aller Gläubigen
   Stärkung verschiedener und lebendiger Gemeinden/Orte kirchlichen Lebens
   
 3. Jahr  Personelle, finanzielle, strukturelle, verwaltungsmäßige Ableitungen
   Abstimmung mit Entscheiderkreis an den Übergängen (Meilenstein)


Arbeitsweise im Pastoralen Raum

Die Arbeitsweise ist verbindlich und erfolgt auf Ebene des Bistums für alle Pastoralen Räume möglichst gleichmäßig:

Sitzungen werden protokolliert.
Arbeitsaufträge werden beschrieben.
Fristen werden gesetzt.
Dokumentation der Termine, Abläufe, Ergebnisse
Moderation zuständig für die »Form« und Arbeitsweise
Leitung und Lenkungsgruppe im Pastoralen Raum verantwortlich für Inhalt
Das Erzbischöfliche Generalvikariat unterstützt Entwicklung durch Abteilungen und Fachreferate je nach Anliegen und Zuständigkeit.
Arbeitsweise an Möglichkeiten der Ehrenamtlichen anpassen.



Harald Strotmann (kl. Ergänzungen Stefan Langer)


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