Nachrichten aus der Pfarrei St. Katharina von Alexandrien

Pfarrbrief »miteinander unterwegs«


September 2011

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Orgelbalg

Für die Orgel: Kein Geld vom Bistum
Oder: Die wahre Geschichte von der Pfarrei, die auszog, ihre Orgel allein zu erneuern


Manchmal übertrifft die Wirklichkeit jedes Märchen.

Organisten der Gemeinde und Orgelfachleute des Bistums wussten schon lange, dass die Orgel von St. Michael in sehr schlechtem technischem Zustand ist (als Beispiel ist hier der vielfach mit Klebestreifen reparierte Orgelbalg abgebildet) und bestätigten einen noch größeren, auch musikalischen Mangel nach der Erweiterung der Kirche.KollekteSept

Davon berichtete Ende 2010 Wolfgang Spautz im Pfarrbrief und begründete die Einrichtung eines Spendenkontos für die Orgel durch die Notwendigkeit, die anstehenden Maßnahmen selbst finanzieren zu müssen.

Während die Informationen über die verschiedenen Möglichkeiten, die Orgelsituation zu verbessern, noch sehr vage waren, während die Gründung eines Orgelbauvereins noch in weiter Ferne lag und während der Kirchenvorstand noch gar keinen konkreten Auftrag erteilen konnte, handelten die Gemeindemitglieder.

Und damit beginnt, am Ende des letzten Jahres, die märchenhafte, wahre Geschichte: Die von den Einzelspendern und den Spendern in den Orgelkollekten und von den Angeboten, die Finanzierung der Orgel mit zinslosen Darlehen zu erleichtern. Selbstverständlich noch ohne den genauen finanziellen Umfang der Maßnahme zu kennen, noch ohne den genauen musikalischen Nutzen zu kennen. Engagement? Vertrauen? Selbstlosigkeit? Allein dafür ist ein herzliches Dankeschön überfällig.

Bis heute wurden von nicht genannten Einzelpersonen 19.097,70 € und in nur sechs Kollekten gemeinsam in Pinneberg und Halstenbek 3.269,24 € gespendet (siehe Grafik).

Das sind zusammen märchenhafte 16 Prozent des momentan geschätzten Kostenrahmens von etwa 140 000 €. Dafür sei allen Spendern sehr herzlich gedankt.

Und in Zukunft gibt es wieder zeitnahe Berichte über die jeweilige Spendenhöhe, über konkrete Möglichkeiten, die Pfarrei bei der Finanzierung zum Beispiel auch durch Darlehen zu unterstützen und, spätestens, wenn sich Ende August die Sachverständigen des Bistums geäußert haben werden, auch aktuelle Informationen über das Konzept der Orgelrenovierung. In Wirklichkeit!



Walter Kosmale




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