Pfarrei St. Katharina von Alexandrien, Pinneberg




Der Umbau der St.-Michael-Kirche

Auf dieser Seite können Sie sich kontinuierlich unterrichten, was es an neuen Informationen zum Umbau der Pfarrkirche St. Michael gibt. Die einzelnen Beiträge sind jeweils unter ihrem Titel mit dem jeweiligen Erscheinungsdatum versehen und so geordnet, dass die neueste Information oben steht. Aber natürlich können Sie auch mit den nachfolgenden Links gezielt bestimmte Themen ansteuern. Und vergessen Sie nicht, bei Gelegenheit auch bei den aktuellen Fotos vorbeizuschauen.

Bautagebuch 16. Juli 2009
Den Raum für die Marienandacht würdig gestalten. Neuigkeiten zum Spendenprojekt. 16. Juli 2009
Bautagebuch 15. Juni 2009
»Über Geld spricht man nicht, man hat es« 15. Juni 2009
Bautagebuch 8. Mai 2009
Schon wieder neuer Rekord bei der Baukollekte. 20. April 2009
Den Gemeindehauskeller für die Kinder und Jugendarbeit nutzbar machen – Informationen zum Spendenprojekt. 18. April 2009
Rekordergebnis bei der Baukollekte im März 7. April 2009
Bautagebuch 8. März 2009
Linke Tasche, rechte Tasche 11. Februar 2009
Die Akustikanlage erneuern – Informationen zum Spendenprojekt 9. Februar 2009
Nachtrag zur fünften Baukollekte 29. Dezember 2008
Deine große Schwester kann aber besser rechnen als Du! 26. November 2008
Bautagebuch unserer neuen Kirche bis Mitte November 14. November 2008
Unsere neue Kirche – das Bautagebuch bis Anfang Oktober 20. Oktober 2008
Den Raum für die Marienandacht würdig gestalten. 20. Oktober 2008
Nur noch Menschen aus St. Michael in den Kirchen? 20. Oktober 2008
Bautagebuch August/September Umbau St. Michael 27. September 2008
Zwölf Prozent weniger gleich vierzig Prozent mehr! Von den Verwirrungen eines Spendensammlers. 17. September 2008
»Zweitausend Euro insgesamt in zwei Jahren und kein Cent mehr wird in allen Kirchen der Pfarrei für den Umbau von St. Michael gespendet!« 23. Juli 2008
Unsere neue Kirche: Die Finanzierung steht – spenden wir jetzt! 23. Juli 2008
Erweiterungsplanung der Kirche St. Michael schreitet voran 15. Februar 2008





Bautagebuch

16. Juli 2009



Mittlerweile sieht unsere Kirche immer weniger nach Baustelle aus fast fürchtet man schon, etwas zu beschmutzen, wenn man mit dreckigen Schuhen den Kirchraum betritt.

Die Maler haben ihre Arbeiten abgeschlossen, die Kapitelle sind aufgefrischt, die Rosetten in den Vierungen ergänzt, ein zarter Grauton der Rippen im Gewölbe unterstreicht die Sachlichkeit der neugotischen Architektur.

Die Stahlkonstruktionen, die die alten Fenster aufnehmen, sind montiert und geben einen Eindruck davon, wie es aussehen wird, wenn die Bleiverglasung in der nächsten Zeit montiert werden kann.

Der Fußboden aus Waschbeton in den Seitenschiffen ist fertig, der Natursteinboden im Hauptschiff wird zum Erscheinungstermin dieses Pfarrbriefes ebenfalls verlegt sein. Für Mitte August ist die Montage der neuen Kirchenbänke geplant: Der Einweihung am 12. September steht nichts mehr im Wege. Auch außen hat sich eine Menge verändert: Die Gerüste sind gefallen, die beiden Anbauten zeigen sich jetzt in voller Größe. Der barrierefreie Zugang zur Seitentür wurde angelegt und auch am Äußeren des Anbaus sind nur noch kleine Restarbeiten zu erledigen.

Viel mehr Details und viele Fotos finden Sie hier.

Elmar Stolper

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Den Raum für die Marienandacht würdig gestalten. Neuigkeiten zum Spendenprojekt.

16. Juli 2009



Als im letzten Jahr die Spendenpro­jekte festgelegt wurden, waren die Vorstellungen über die neue Einrichtung der Kirche St. Michael noch eher vage. Auch die Entscheidungen, welche sakralen Gegenstände aus St. Pius ihre neue Heimat in St. Michael finden könnten, waren zu dieser Zeit noch gar nicht möglich. In der Zwischenzeit konnten im Zusammmenwirken mit dem Architekten, Künstlern und Handwerkern die wesentlichen Merkmale der Inneneinrichtung festgelegt werden.

Ein »Innenausschuss« aus Mitgliedern des Pfarrgemeindrates, des Kirchenvorstandes und auch der »Hauptamtlichen« aus beiden Standorten der Gemeinde in Pinneberg hat vor kurzem das endgültige Konzept zur Einrichtung entwickelt, dabei lag ein besonderer Schwerpunkt darauf, den Gottesdienstbesuchern aus St. Pius eine Heimat in der Kirche St. Michael zu bieten.

Genau wie in St. Michael ist die Marien­verehrung auch in St. Pius seit jeher ein Zentrum der Frömmigkeit. Deshalb hat sich der »Innenausschuss« nach ausführlichen Diskussionen dazu durchgerungen, bei der Marienverehrung dem Ziel »Neue Heimat« für die Menschen aus St. Pius ein größeres Gewicht einzuräumen als dem Ziel »Bewahrung des Liebgewonnenen« für die Menschen aus St. Michael. Die Marienikone, die ja auch im letzten Jahr als Zentrum des Spendenprojektes »Den Raum für die Marienandacht würdig gestalten« im Pfarrbrief beschrieben worden ist, soll jetzt ersetzt werden durch die Marienstatue aus St. Pius.

Darüber werden sicher zuerst viele Menschen aus St. Michael traurig sein! Hoffentlich wird aber auch bald »die neue Maria« in St. Michael willkommen sein, erleichtert wird ihr dieser Neuanfang sicher dadurch, dass sie ihre »Verwandten« hier vorfindet. Wie die Statuen in St. Michael wurde sie 1962 von dem Osnabrücker Bildhauer Georg Hörnschemeyer (1907 1983) geschaffen und, wie Siegfried Leiß schon bemerkt hat, sie könnte eine Schwester der Madonna in St. Michael sein.

Doch die Grundabsicht des Spendenprojektes, die Marienverehrung würdiger zu gestalten, hat mittlerweile deutliche Konturen angenommen und verspricht ein gutes Ergebnis. Für die Kniebank und den Opferkerzenleuchter liegen Entwürfe vor, zu letzterem schrieb Herr Behrens: »Grundmaterial ist Holz (weiß gekälkt . . .), oben drauf ist Stahl mit ausgesägten Löchern für maximal 49 Lichtlein.« Auch für den Schriftenstand aus Holz liegt ein Entwurf vor.

Vielleicht gibt es einen kleinen Trost für alle, die die Ikone vermissen werden: Wie ich hörte, ist geplant, die Kirche an anderer Stelle mit einer Michaels- und einer Katharinen-Ikone zu schmücken.

Walter Kosmale

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Bautagebuch

15. Juni 2009



Bei der Besichtigung der Baustelle bekommt der Zuschauer langsam den Eindruck, dass der Einweihungstermin vom 12. September nicht mehr weit entfernt sein kann.

So ist soeben in den Seitenschiffen der Fußboden aus Waschbeton gegossen worden (zunächst ein unspektakulärer Anblick, weil das endgültige Aussehen ja wie der Name schon sagt erst nach dem Auswaschen zu erkennen ist), die Wände im Anbau sind schon in ihrem endgültigen Farbton, und die Maler haben im Hauptschiff den ersten Anstrich in emsiger Arbeit bereits fertiggestellt. Nach Abschluss dieser Arbeiten werden die Fußbodenleger den Natursteinboden im Hauptschiff verlegen können.

Wenn Sie einen Eindruck von der farblichen Gestaltung bekommen wollen, sollten Sie ruhig mal auf die neuesten Fotos schauen die Kirche wird auch farblich erneuert werden.

Die Verblendsteine der beiden Seitenschiffe sind verfugt, und noch im Juni soll das Gerüst an den Anbauten entfernt werden. Im Zusammenhang mit dem Umbau unserer Kirche wird immer wieder die Frage gestellt, ob denn der Einweihungstermin am 12. September gehalten werden kann. Dazu gibt es jetzt eine positive Auskunft: Die Baufirma hat dem Architekten den Fertigstellungstermin schriftlich zugesichert.

Elmar Stolper

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»Über Geld spricht man nicht, man hat es«

15. Juni 2009



Oder: Warum Paul Getty mit seiner Empfehlung unrecht hat. Die Spender in der Pfarrei St. Katharina halten sich an das geflügelte Wort des amerikanischen Ölmilliardärs, sie sprechen nicht über das Geld. Aber obwohl sie nicht so reich sind wie er, stellen sie doch für die Anliegen, die ihnen wichtig sind, uneigennützig viel Geld zur Verfügung. Für unsere neue Kirche St. Michael zum Beispiel, in großem Umfang und ohne Aufhebens!

In den letzten Baukollekten spendeten die Gottesdienstbesucher zuerst am 21./22. März außergewöhnlich viel, nämlich 819,29 Euro. Zu Ostern, am 11./12. April, wurde dieser Betrag sogar noch durch unglaubliche 1074,65 Euro übertroffen und am 16./17. Mai gaben die Menschen in der Pfarrei zusätzlich nochmals 624,60 Euro. Damit ist das Baukollektenaufkommen für unsere neue Kirche St. Michael auf insgesamt 6743,19 Euro gestiegen.

Und nun stellen Sie sich einmal vor, über dieses gespendete Geld würde tatsächlich niemand sprechen! Hier nämlich hat der Milliardär unrecht: Die »Pfarrei« muss über dieses Geld sprechen, das sie jetzt hat. Von den Spendern, für den Umbau. Und sie will auch darüber sprechen, sich nämlich ganz herzlich für diese sehr, sehr großzügigen Spenden bedanken.

Walter Kosmale

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Bautagebuch

8. Mai 2009



In den letzten Wochen machte der Neubau weiter Fortschritte, obwohl die Veränderungen nicht immer sofort ins Auge fielen. So wurde das Glasdach geschlossen, die Heizungsbauer montierten sowohl die Wärmetauscher und die Luftauslässe als auch die Steuerung der neuen Warmluftheizung.

Die alten Fensterbogen sind mit Stahlkonstruktionen versehen und verputzt. Die Gerüste und Verschalungen im Innenraum der Kirche sind zum großen Teil verschwunden, die Staubschutzwand vor der Orgelbühne wurde entfernt. Dadurch wurde der Eingangsbereich wieder sichtbar und man kann die Größe des neuen Kirchenraums erahnen. Neue Leitungen für die Elektroinstallationen wurden verlegt, und Schlitze im alten Fußboden machen die Aufnahme der Induktionsschleife für Menschen mit Hörverlust möglich.

Die Verblendung der Außenwand mit schwarzen Klinkern ist in vollem Gange und wird vermutlich in den nächsten Tagen abgeschlossen sein. Ebenso sollen in absehbarer Zeit die Malerarbeiten im Innenraum beginnen.

Aber nicht nur die Bauarbeiten lassen Fortschritte erkennen, auch der »Innenausschuss« berät fast permanent über Details der Inneneinrichtung, die jetzt schon festgelegt werden müssen, weil sie Konsequenzen bei den Arbeiten der Handwerker haben oder wegen langer Lieferfristen jetzt entschieden werden müssen. So wurden Beschlüsse über die Beleuchtung und Kirchenbemalung gefasst, Material und Gestaltung des Altars festgelegt, Standorte für Tabernakel und Weihnachtsbäume definiert, es wurde überlegt, wie die Liedanzeige beschaffen sein muss, damit sie alle Gottesdienstbesucher sehen können. So könnten unendlich viele Punkte genannt werden, die im Einzelnen bedacht, diskutiert und entschieden werden müssen und immer unter dem Aspekt von möglichst geringen Kosten.

Auch wenn anfangs gesagt wurde, dass die Veränderungen nicht immer sofort ins Auge fielen, ein Blick auf die aktuellen Fotos lohnt allemal.

Elmar Stolper

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Schon wieder neuer Rekord bei der Baukollekte.

20. April 2009



Bei der Baukollekte am 11./12. April wurden 1074,65 Euro gespendet. Damit wurde der Rekord aus dem vergangenen Monat deutlich übertroffen. Die Gesamtsumme der Baukollekten beträgt damit schon 6.322,69 Euro; ein stolzer Betrag! Allen Spendern ein herzliches Dankeschön!

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Den Gemeindehauskeller für die Kinder und Jugendarbeit nutzbar machen – Informationen zum Spendenprojekt.

18. April 2009



Das erste der sechs Spendenprojekte, das fertiggestellt sein wird, ist die Kelleraußentreppe am Gemeindehaus. Vor kurzem haben die Arbeiten dafür begonnen. Zwingend erforderlich ist diese Treppe deshalb, weil die Nutzung der Flächen im Untergeschoss zur Arbeit mit Gruppen nur dann feuerpolizeilich zulässig ist, wenn die »gefangenen« Räume durch einen Fluchtweg nach außen geöffnet werden können.

Deshalb wurde der Keller bislang hauptsächlich als Lager genutzt. Für Gruppen zugelassene Räume müssen aber in Zukunft uneingeschränkt zur Verfügung stehen, weil alle Veranstaltungen der Pinneberger Gemeinde jetzt an einem Standort konzentriert werden. Das Gemeindehaus von St. Michael wurde im Durchschnitt wöchentlich ungefähr 60 Stunden und das Gemeindehaus von St. Pius etwa 50 Stunden genutzt. Es ist also damit zu rechnen, dass sich die Raumbelegung allein wegen der gestiegenen Zahl der Veranstaltungen im Gemeindehaus St. Michael um rund 80% erhöhen wird.

Zudem gibt es eine ganze Reihe von Aktivitäten, die gleichzeitig mehr als einen Raum benötigen. Geteilte Arbeit ist in der Kommunion- und Firmkatechese, aber auch bei anderen Nutzern an der Tagesordnung. Und trafen sich schon jetzt öfter verschiedene Gruppen gleichzeitig in jedem Gemeindehaus, so wird es in Zukunft eher die Regel sein, dass mehrere Veranstaltungen gleichzeitig in dem einen Gebäude stattfinden.

Durch die Außentreppe werden nun Räume von etwa 100 qm Grundfläche, das ist ungefähr ein Fünftel der bestehenden Gesamtgröße, für die Gemeindearbeit neu erschlossen. Das ist eine sehr kostengünstige Möglichkeit, das Fassungsvermögen des Gemeindehauses beträchtlich zu erhöhen und damit die Bedingungen für die Kinder- und Jugendarbeit auch bei der zukünftig dichteren Belegung optimal zu gestalten.

Zu den Fotos: Links oben: Ein 30-Tonnen-Autokran transportiert die in einem Stück gefertigte Betontreppe vom Liefer-LKW zum vorbereiteten Betonschacht. Links unten: Nach wenigen Minuten beginnt das genaue Einpassen des Betonteils. Rechts oben: Nach ungefähr einer dreiviertel Stunde ist die Treppe im Schacht eingepasst.

Walter Kosmale

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Rekordergebnis bei der Baukollekte im März

17. April 2009



Bei der Baukollekte, die am 21./22. März gehalten wurde, übertrafen die Spenden der Kirchenbesucher auch die optimistischsten Vermutungen: 819,29 Euro wurden gespendet. Damit beträgt die Gesamtsumme der Baukollekten insgesamt schon 5.067,95 Euro – ein stolzer Betrag! Allen Spendern ein herzliches Dankeschön!

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Bautagebuch.

8. März 2009



Die etwas freundlicheren Temperaturen, die seit Anfang März manchmal an den Frühling erinnern, haben auch das Leben an unserer Kirchbaustelle deutlich beflügelt: An allen Ecken und Enden wird gehämmert, gegraben, gesägt.

foto Umbau der Pfarrkirche

So wurde mittlerweile die Beton-Verschalung von der Dachkonstruktion entfernt, auf der Parkplatzseite kann der erste Betonpfeiler tragende Aufgaben als Ersatz für den Pfeiler der ehemaligen Seitenwand übernehmen. An der hinteren (rechten) Kirchenseite haben die Hilfskonstruktionen, die dem gleichen Zweck dienen, den Segen des Statikers gefunden. Dort sind ebenfalls Teile der Seitenwand mit dem Pfeiler abgerissen worden und es wurde mit dem Aufbau des dortigen Betonpfeilers begonnen.

Aber auch die Überlegungen für die Innenraumgestaltung nehmen schon sichtbare Formen an. So steht an der Stelle des zukünftigen Altars ein von der Baufirma hergestellter Dummy, um eine Diskussionsgrundlage für Form und Größe des zukünftigen Altars zu haben.

Um eine Entscheidung für die zukünftige Beleuchtung zu ermöglichen, wurden verschiedene Leuchten im Kirchenschiff bemustert. Natürlich ist auch hier die Auswahl nicht ganz einfach: Sie kennen das sicher von eigenen Lampenkäufen. Aber in diesem Fall kommt noch erschwerend hinzu, dass die zukünftigen Lampen nicht nur das Kirchenschiff ausreichend beleuchten sollen, ohne dass die Gottesdienstbesucher geblendet werden, sondern sie sollen etwas Licht nach oben abgeben, damit das Gewölbe nicht als finsteres Loch wirkt.

Hier können Sie die Baufortschritte an Hand von Fotos verfolgen. So sind Sie immer auf dem Laufenden und können auch sehen, was sich hinter dem Bauzaun abspielt.

Elmar Stolper

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Linke Tasche, rechte Tasche.

11. Februar 2009


Oder: Warum die Menschen in der Pfarrei keine Taschenspieler sind!

Die Baukollekte am 24./25. Januar 2009 wurde von den Pfarreiangehörigen mit 639,21 Euro bedacht. Damit ist das Baukollektenaufkommen für unsere neue Kirche insgesamt auf 3.800,78 Euro gestiegen. Allen Spendern sei ganz herzlich gedankt.

Im Jahr 2008 erbrachten die Baukollekten 3.161,57 Euro. Neben den 3.922,61 Euro aus Einzelspenden kamen also insgesamt 7.084,18 Euro zusammen. Das gesamte Kollekten- und Spendenaufkommen, einschließlich Kirchgeld für Pinneberg und Förderverein für Halstenbek, hat sich gegenüber 2007 um insgesamt 8.278,41 Euro erhöht. Es ist deshalb davon auszugehen, dass die Baukollekten ganz offensichtlich zusätzlich zu den Kollekten für alle anderen Zwecke gegeben wurden!

Häufig kann man in der Wirtschaft oder auch in der Politik beobachten, dass an der einen Stelle das Geld gegeben wird, welches an anderer Stelle wieder eingespart wurde. Die Pfarreimitglieder haben diesen alten Taschenspielertrick nicht angewendet und ihr Geld eben nicht von der linken in die rechte Tasche verschoben! Welch ein Engagement! Deshalb noch einmal: Allen Gebern herzlichen Dank für ihre Gaben im letzten Jahr.

Walter Kosmale

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Die Akustikanlage erneuern – Informationen zum Spendenprojekt

9. Februar 2009



Die Erneuerung der Akustikanlage ist eines der Projekte, die im Zuge der Umbaumaßnahmen der Kirche St. Michael durchgeführt werden müssen und für die um Spenden gebeten wird. Besonders, weil » ie Verkün igung eine zen rale Au gabe  er Kirche i  .  e halb mu    a  Kirchengebäu e  ie Be ingungen  a ür    a  en,  a   ie Verkün igung im wahr  en  inne de  Wor e  hörbar wir .«

Wie bitte? Ja: Besonders, weil »die Verkündigung eine zentrale Aufgabe der Kirche ist. Deshalb muss das Kirchengebäude die Bedingungen dafür schaffen, dass die Verkündigung im wahrsten Sinne des Wortes hörbar wird.« Haben Sie das auf Anhieb auch nicht richtig verstanden? Dann können Sie sich vorstellen, wie es einem Menschen mit Hörverlust in der Kirche ergeht. Eine Rückfrage, die den vollen Sinn – wenn auch mit einiger Verzögerung und Störung des weiteren Informationsflusses – ergeben würde, ist im Gottesdienst meist nicht möglich.

So muss sich der Kirchenbesucher mit Hörverlust dauernd Wortreste zusammenreimen. Das verunsichert, ermüdet und verhindert das Nachdenken und auch die Andacht.Ursache dafür ist zum Beispiel bei der häufigen Alstersschwerhörigkeit der Verlust der Hörfähigkeit für bestimmte Laute.

Für die normal hörenden Kirchenbesucher sollte die an den neuen Kirchenraum angepasste Lautsprecheranlage deutliches Verstehen auf allen Plätzen sicher stellen. Bei Menschen mit Hörgeräten aber führt eine Nachverstärkung der normalen Lautsprechertöne allein nicht immer zu guter Verständlichkeit, weil auch die Nebengeräusche verstärkt werden. Deshalb wird der Kirchenraum jetzt mit einer sogenannten Induktionsschleife ausgestattet, die bei Hörgeräten mit „Telefon“-Funktion ein gutes Verstehen möglich macht.

Schwerhörigkeit ist heutzutage nicht nur wie früher häufig bei älteren Menschen anzutreffen, sondern durch die Lärmbelastung in Beruf und Freizeit sind zunehmend auch junge Menschen davon betroffen. Deshalb sollen in der umgebauten Kirche optimale Bedingungen für das Verstehen der Verkündigung für Normalhörende, aber auch für Menschen mit Hörverlust geschaffen werden.

Wenn Sie in Simulationen erfahren wollen, wie jemand mit Hörverlust hört, klicken Sie einfach hier oder hier. Danach wird die Notwendigkeit einer Induktionsschleife in unserer Kirche sicher allen Interessierten deutlich. Und hier finden Sie einen einfachen Hörtest, mit dem Sie Ihre Hörfähigkeit selbst überprüfen können.

Walter Kosmale

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Nachtrag zur fünften Baukollekte

29. Dezember 2008



Die fünfte Baukollekte am 27. und 28. Dezember erbrachte in Pinneberg und Halstenbek zusammen 475,69 €.

Damit erreicht der »vergessene Faktor« (lesen Sie dazu auch den nachfolgenden Artikel »Deine große Schwester kann aber besser rechnen als Du!«) schon jetzt zum Jahresende eine Größe von 1,58 (und die Baukollekten insgesamt 3.161,75 €).

Herzlichen Dank allen Spendern!

Walter Kosmale

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Deine große Schwester kann aber besser rechnen als Du!

26. November 2008



Oder: St.-Michael-Baukollekte überschreitet Zweitausend-Euro-Marke

Wohlinformierte Kreise sagten einen maximalen Ertrag von insgesamt zweitausend Euro für alle Baukollekten zusammen voraus. Dieser Betrag wurde aber schon bei der vierten Kollekte vom 22./23. 11. 2008, bei der in Pinneberg und Halstenbek zusammen 708,77 € gespendet wurden, deutlich überschritten! Und dabei ist der Rohbau noch nicht einmal annähernd fertiggestellt! Damit gaben die Menschen der Pfarrei St. Katharina bisher insgesamt 2685,88 € für die Bauprojekte ihrer Kirche St. Michael. Sehr herzlichen Dank allen Spendern!

Sollten die Pfarreimitglieder in ihrem Engagement derart deutlich unterschätzt worden sein? Das ist bei den genannten sehr gut informierten Kreisen eher unwahrscheinlich.

Sehr viel wahrscheinlicher ist es, dass mein alter Mathelehrer recht hatte, als er mir am Ende der vierten Klasse sagte, meine große Schwester könne aber viel besser rechnen als ich: »Zusammenzählen schaffst Du ja gerade noch, aber wenn´s dann darum geht, das Ergebnis mit einer Zahl malzunehmen, dann vergißt Du den Faktor!«

So war es wohl auch hier: Die Summe »2000« habe ich noch mitgekriegt, den mit Sicherheit mitgesagten Faktor aber überhört! Sehr gespannt dürfen wir alle darauf sein, mit welcher Zahl am Ende die 2000 € multipliziert werden müssen, um auf das Baukollekten-Gesamtergebnis zu kommen!

Herzlichen Dank allen Spendern!

Walter Kosmale

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Bautagebuch unserer neuen Kirche bis Mitte November

14. November 2008



Langsam kann man die Ausmaße des Querschiffs erahnen: Die Seitenwände sind gegossen und vom aufgestellten Gerüst hat man einen Überblick in das Innere der Baustelle. Allerdings sind die sichtbaren Fortschritte zur Zeit nicht so groß: Die Verschalung für den Sichtbeton erforderte bei den Handwerkern höchste Präzision ­ und dann kann es schon sein, dass man gar nicht merkt, dass die Arbeiten vorangehen. Hinzu kommt, dass viele Tätigkeiten jetzt im Inneren des Anbaus stattfinden müssen, so dass Baustellenbesucher nicht viel erkennen können.

Aber wenn Sie hier die Baufortschritte verfolgen, bieten wir Ihnen Perspektiven, die »normale« Zuschauer gar nicht erleben können.


Elmar Stolper

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Unsere neue Kirche – das Bautagebuch bis Anfang Oktober

20. Oktober 2008



Wer in den vergangenen Wochen einen Blick durch den Bauzaun geworfen hat, kann feststellen, dass die Arbeiten an St. Michael zügig voranschreiten. Augenfälligstes Merkmal ist die Fertigstellung der Fundamente der beiden Altbauten. Seit einigen Tagen nun sind die Bauarbeiter dabei, die Verschalungen für die Außenwände zu erstellen. Parallel gehen auch die Arbeiten an der neuen Heizungsanlage voran.

Zwei wichtige Ortstermine mit dem Bauausschuss, dem Architekten und der Denkmalpflege hat es in den vergangenen Wochen gegeben. Einmal ging es um die Verklinkerung der Außenwände. Die beiden Anbauten werden Ziegel erhalten, die in Form und Größe den Ziegeln am Altbau angepasst sind. Allerdings werden die neuen Ziegel mit einer graubraunen Farbgebung deutlich dunkler werden. Damit sollen die Anbauten auch optisch als nicht zum »Originalbau« gehörend hervorgehoben werden. Mit dieser Lösung war die Denkmalpflege einverstanden.

Ein zweiter Ortstermin hatte die Gestaltung des neuen Beichtstuhls zum Thema. So wird es dort künftig keine Kniebank mehr geben, um etwas mehr Platz zu schaffen. Außerdem wird der neue Beichtstuhl besser schallisoliert sein.

Durch den erfolgten Wanddurchbruch in der Sakristei – der Eingang in den Kirchenraum wird in das Hauptschiff verlegt – sind umfangreiche Elektroarbeiten notwendig geworden.


Peter Kleinort

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Den Raum für die Marienandacht würdig gestalten.

20. Oktober 2008



Die Marienandacht würdig zu gestalten, ist eines der Projekte, die im Zuge der Umbaumaßnahmen der Kirche St. Michael durchgeführt werden sollen und für die um Spenden gebeten wird.

Zum jetzigen Zustand sagte ein Kirchenbesucher, er habe immer den Eindruck, in einem Kiosk zu beten. Zu dicht lägen Schriftenstand und Andachtsbereich zusammen, Marien-Ikone, Kniebank und Opferlichtpräsentation könnten zu einer harmonischeren Einheit zusammengefügt werden. Der Archtikt ist beauftragt, auch diesen Bereich zu überplanen und Überlegungen aus der Gemeinde mit zu berücksichtigen. Das Zentrum unserer Marien-Andacht ist die Ikone.

 Aufgestellt wurde sie nach Aussagen von Frau Stroink und Herrn ­Kukla wohl in der Amtzeit von Pastor Lögers zwischen 1949 und 1958, Herr Leiß fand bei seinen Recherchen in den Beschlussbüchern der Pfarrei auch keine genaueren Hinweise. Wie Herr Behrens in seinem Text im »Ein Besuch in Gottes Haus« ­schreibt, (diese Broschüre mit Text und Bildern über St. Michael vor dem Umbau ist im Pfarrbüro erhältlich) haben die »Marienbeterinnen« im Jahre 1986 beim letzten Umbau verhindert, dass dieses Bild durch ein modernes ersetzt wurde. Und auch heute noch erfreut es sich bei den Gläubigen unserer Pfarrei sehr großer Beliebtheit.

Sicher ist das kein Zufall, denn dieses Bild wird in vielen Kirchen überall auf der Welt von den Gläubigen verehrt. Das hat uns Bruder Ansgar, der im Kloster Nütschau auf Ikonenmalerei spezialsiert ist, auf unsere Bitte um Information hin geschrieben. Weiter schreibt er zu unserem Marienbild »Mutter Gottes von der Immerwährenden Hilfe«:

»Unter den unzähligen Bildern der Gottesmutter ist die Ikone der ,Mutter von der Immerwährenden Hilfe‘ besonders bekannt. Sie entstand vermutlich im ausgehenden 14. Jahrhundert auf der Insel ­Kreta und kam später nach Rom. Dort wurde sie von Papst Alexander VI. in der Kirche des heiligen Apostels Matthäus aufgestellt und drei Jahrhunderte lang von den Gläubigen verehrt.

Nachdem die Kirche des heiligen Matthäus 1798 zerstört worden war, geriet das berühmte Gnadenbild weithin in Vergessenheit. Durch eine wunderbare Fügung wurde es wiedergefunden und im Jahre 1866 von Papst Pius IX. der Kongregation des heiligsten Erlösers (Redemptoristen) anvertraut. Von dieser Zeit an lebte die Verehrung der ,Mutter von der Immerwährenden Hilfe‘ neu auf.

Das Originalbild befindet sich in der Kirche San Alfonso an der Via Merulana in Rom. Kopien des Bildes finden sich heute überall, wo Redemptoristen leben und wirken.«

Das Fest der »Mutter von der Immerwährenden Hilfe«, so Bruder Ansgar weiter, wird am 27. Juni gefeiert. Weitere Informationen und Bilder über die Ikone können Sie hier im Internet finden. Nähere Informationen und Bilder über die Kirche San Alfonso finden Sie hier unter: »Tour«

Walter Kosmale

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Nur noch Menschen aus St. Michael in den Kirchen?

20. Oktober 2008



Oder: Von der Solidarität in der Pfarrei. Die dritte Baukollekte am 18./19. Oktober für den Umbau von St. Michael erbrachte in St. Pius und in Herz Jesu zusammen trotz Ferienzeit, Gemeindereise und Chor-Exkursion nach Itzehoe wieder die beachtliche Summe von 541,24 Euro.

Solch ein wiederholt gutes Ergebnis wäre ja vielleicht im Sinne des Eigennutzes verständlich, wenn alle Menschen in den Kirchen aus St. Michael kämen. So einfach sind die guten Erträge aber wohl nicht zu erklären. Zwar finden sich in St. Pius und Herz Jesu auch viele Menschen aus St. Michael zum Gottesdienst ein, aber der Anteil der aus St. Michael ausgelagerten Kirchgänger überwiegt in den Gottesdiensten dennoch sicher nicht.

Wenn diese Beobachtung so richtig ist, gibt es für die Kollektenergebnisse nur eine einzige Erklärung: Die Gemeindemitglieder aus St. Pius und Herz Jesu spenden sehr großzügig für den Umbau von St. Michael. Und das ist in beiden Fällen, wenn man die bekannte Situation von Aufgabe und Zusammenlegung der Standorte berücksichtigt, mit Sicherheit gar nicht selbstverständlich. Diese Solidarität der Menschen in der Pfarrei muss gewürdigt werden! Allen Spendern, besonders denen aus Halstenbek und St. Pius, aber natürlich auch denen aus St. Michael, sei sehr herzlich gedankt.

Walter Kosmale

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Bautagebuch August/September Umbau St. Michael.

27. September 2008



Erweiterung St.Michael Pinneberg

Pünktlich am 1. August rückten die Bauarbeiter an und begannen mit der Einrichtung der Baustelle. Der Bauzaun wurde errichtet, die Treppen des früheren Fußwegs mussten Platz machen für eine breite Einfahrt für die Baufahrzeuge, verschiedenste Bagger verwüsteten den Vorgarten der Kirche und begannen mit den Erdarbeiten.

In der darauf folgenden Woche wurden die Bänke und Lampen demontiert und nach Swinemünde verfrachtet, wo sie in einer polnischen Kirche weiter gute Dienste tun können. Am 20. August bauten Handwerker die Bleiglasfenster aus und dichteten die leeren Fensterhöhlen ab. Parallel dazu wurde der hintere Teil des Kirchenschiffes mit einer Schutzfolie versehen, um die Orgel vor schädlichem Staub zu schützen.

Erweiterung St.Michael
 Pinneberg

Mittlerweile waren bei den Erdarbeiten erste Teile des alten Fundaments sichtbar geworden und sorgten für einen gehörigen Schrecken: Das Fundament war so schwach, dass die Standsicherheit des Altbaus gefährdet war. Deshalb mussten die Maurer sofort abschnittsweise die alten Fundamente »untermauern«. Nach einer guten weiteren Woche war das komplette alte Fundament verstärkt und die Ausschachtungsarbeiten für den Anbau konnten weitergehen.

Am 9. September wurde dann das neue Fundament gegossen – hoffentlich so fest gegründet, dass beim nächsten Anbau jeder Statiker zufrieden sein wird.

Sie wollen mehr Fotos sehen? Hier kommen Sie direkt zur Übersicht der aktuellen Fotos.

Elmar Stolper

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Zwölf Prozent weniger gleich vierzig Prozent mehr!
Von den Verwirrungen eines Spendensammlers.

17. September 2008



Das Ergebnis der Baukollekte vom ersten Septemberwochenende wurde mit Spannung erwartet. Hatte der Spendenaufruf die Gemeindemitglieder erreicht? Trafen die vorgestellten Projekte deren Wünsche?
In den Körben der Pfarrei sammelten sich 589,84 Euro, ein sehr schönes Ergebnis! Aber waren es nicht bei der ersten Baukollekte im Juli 674,64 Euro gewesen? Jetzt zwölf Prozent weniger? Ist die Begeisterung, kaum ist das Baustellenschild errichtet, schon verflogen?
Nein, im Gegenteil! Langjährige Erfahrungen zeigen, dass die Kollekten normalerweise am Ende der Urlaubszeit unabhängig vom Kollektenzweck sehr niedrig ausfallen. Wer ist denn schon wieder zu Hause und wer hat denn jetzt noch Geld zur Verfügung? Aber offensichtlich gelten diese Erfahrung für den Umbau von St. Michael nicht.
Das sagen die vom Kirchenvorstand bestellten Kollektenzähler aus Pinneberg und Halstenbek: »Ein sehr gutes Ergebnis im Vergleich zu den anderen Zwecken« und: »Vierzig Prozent mehr als sonst«.
Da bleibt dem kleingläubigen Spendensammler nur noch, allen Gebern sehr herzlich für diese außergewöhnliche Gabe zu danken.

PS: Die Spendentüten für die nächsten Baukollekten liegen mittlerweile hinten in den Kirchen aus. Eine steuermindernde Spendenbescheinigung kann damit angefordert werden.

Walter Kosmale


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»Zweitausend Euro insgesamt in zwei Jahren und kein Cent mehr wird in allen Kirchen der Pfarrei für den Umbau von St. Michael gespendet!«

23. Juli 2008



Das konnte man vor der ersten Baukollekte am 19. und 20. Juli 2008 aus »informierten Kreisen« in Pinneberg hören. Und: »Niemand aus St. Michael will den Umbau, aus St. Pius schon gar nicht, und warum um alles in der Welt sollte jemand aus Halstenbek dafür Geld geben?«
Diesen Argumenten kann man folgen.
Wie aber haben sich nun die Mitglieder der Pfarrei St. Katharina entschieden?
Obwohl die einzelnen Projekte erst am Tag der Kollekte in den Kirchen mit dem unten gezeigten Spendenaufruf »Unsere neue Kirche: Die Finanzierung steht – spenden wir jetzt!« bekannt gemacht wurden, erbrachte die erste Sammlung für den Umbau von St. Michael schon das beachtliche Ergebnis von 674,64 Euro mit einem deutlichen solidarischen Beitrag der Halstenbeker Gemeindemitglieder.
Herzlichen Dank allen Spendern!
Dieses Ergebnis macht Mut, dass die regelmäßige Baukollekte in der Pfarrei erfolgreich sein wird. In Zukunft wird zudem durch Vorankündigung mit Plakaten vor den Kirchen und mit der Ausgabe von Spendentüten, um Bescheinigungen für das Finanzamt zu erhalten, den Kirchgängern die Entscheidung erleichtert, ob sie für diesen Zweck spenden wollen oder nicht. Auch werden in Kürze genaue Beschreibungen der beworbenen Projekte im Pfarrbrief und im Internet die Informationen über die Sinnhaftigkeit der Spende erhöhen. Weiterhin wird kurzfristig über die Ergebnisse der zukünftigen Baukollekten berichtet. Und natürlich auch darüber, wann die Schallmauer von zweitausend Euro durchbrochen worden ist.

Walter Kosmale


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Unsere neue Kirche: Die Finanzierung steht – spenden wir jetzt!

23. Juli 2008



Die Angebote der Baufirmen für den Umbau von St. Michael liegen vor. Und sie machen deutlich, dass der vom Erzbistum gesetzte Kostenrahmen nicht überschritten wird. Der Umbau unserer alten Kirche steht auf einem soliden finanziellen Fundament, der Bau kann beginnen.

Und dann ist der Bau fertig. Und trotz aller architektonischen Behutsamkeit ist es nicht mehr unsere alte Kirche. Sie wird eine neue Kirche sein.
Unsere neue Kirche?
Unsere neue Kirche, wenn wir uns wohlfühlen in unserem neuen Haus, wenn wir darin leben wollen: Durch unsere eigene Teilnahme und Gestaltung!
Und wie gestalten, da doch nicht alles mit der Finanzierung festgelegt ist?

Denn nicht alle Gestaltungs- und Baumaßnahmen, besonders auch diejenigen, die die Innenausstattung betreffen, werden vom Erzbistum bezahlt oder können aus den Rücklagen der Pinneberger Gemeinde beglichen werden. Natürlich wird niemand während des Gottesdienstes im Regen stehen müssen, aber ob wir uns in unserer neuen Kirche wohlfühlen, hängt auch – wie die letzte Gemeindeversammlung nachdrücklich gezeigt hat – davon ab, wie wir den Raum gestalten und wie sich die Gottesdienstbesucher mit ihren Bedürfnissen wiederfinden.

Und dafür gibt es viele notwendige und gewünschte Projekte, deren Verwirklichung nur im Zuge des Umbaus möglich und sinnvoll erscheint, und für die das Erzbistum gar nicht oder nur mit einem geringen finanziellen Anteil eintritt.

Für diese Projekte können wir alle spenden:

Den Raum für die Marien-Andacht würdig gestalten. 

Den Kirchenboden dämmen und gegen Feuchtigkeit isolieren. 


Die Beleuchtungs- und Akustikanlage erneuern. 


Die Glocken aus St. Pius in der Pfarrei erhalten. 

Den Gemeindehauskeller für die Kinder und Jugendlichen nutzbar machen. 

Die Gemeindehausküche für den gestiegenen Bedarf vergrößern.


Informationen über den Umbau und die »Wunsch«-Projekte finden Sie im Infoflyer am Schriftenstand und in den Pfarrbriefen.

PS: Sie möchten Freunde, Verwandte oder Geschäftspartner für diese Aufgabe begeistern? Dafür steht ein Anschreiben des Pfarrgemeinderats und des Kirchenvorstands an alle Spender und der Infoflyer an den Schriftenständen bereit.

Spendenkonto: Kreissparkasse Südholstein (BLZ 230 510 30) Konto 7 50 22 22



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Erweiterungsplanung der Kirche St. Michael schreitet voran

15. Februar 2008

 

Nachdem die ersten Planungsphasen weitestgehend abgeschlossen sind, möchte der Kirchenvorstand an dieser Stelle die Gemeinde wieder über den aktuellen Stand der Überlegungen informieren. 

Es wurden verschiedene Formen eines Anbaus untersucht. Die zunächst angedachte Lösung, die Fassade um einige Meter Richtung Fahltskamp zu »verschieben« und somit mehr Platz zu bekommen, lässt sich aus verschiedenen Gründen nicht realisieren. Zum einen würde das Kirchengebäude dabei viel zu nah am Pfarrhaus stehen, was nicht zulässig ist und nur wenig zusätzlichen Raum brächte, zum anderen stimmt der Denkmalschutz einem Abriß unserer 100 Jahre alten Fassade nicht zu. Ein erheblicher Eingriff in Statik und Dachkonstruktion würde immense Geldsummen beanspruchen. Außerdem würde so ein schlauchartiges Gebäude entstehen, an dessen Ende ein nicht mehr von allen Kirchenbesuchern einsehbarer Altar stehen würde. Die gleichen Argumente sprechen auch gegen einen entsprechenden Anbau Richtung Gemeindehaus. 

Die andere untersuchte Lösungsmöglichkeit besteht in einem Anbau von zwei Querschiffen. Diese Anbauten lassen sich mit den auf dem Gelände vorhandenen Gebäuden sehr gut in Einklang bringen, sodass der Denkmalschutz dieser Variante bereits zugestimmt hat. So können der Giebel mit dem Haupteingang, die Orgelempore, der Beichtstuhl, die Marienandacht und der Schriftenstand erhalten werden. In Teilen ist eine Überarbeitung vorgesehen. Von der räumlichen Anordnung her bietet diese Lösung den großen Vorteil, dass der Altar, der aus der jetzigen Position etwas weiter nach vorne geholt wird, deutlich mehr in den Mittelpunkt der Gemeinde kommt. 

Bei der ersten Vorstellung des Anbaus gab es sowohl in der Gemeinde als auch im Kirchenvorstand zweigeteilte Meinungen über die Form und Materialauswahl des Daches. Das nach außen hin wieder ansteigende Dach stellte sich als gewöhnungsbedürftig heraus. Bedenken bestanden auch hinsichtlich der Führung des Regenwassers in der innenliegenden Kehle. Daraufhin haben wir den Architekten gebeten, uns alternative Dachformen vorzustellen.

Nachdem uns die Alternativen in Papierform vorlagen, haben wir nach Klärung verschiedener technischer Punkte der Weiterverfolgung der aktuellen Variante zugestimmt, die insgesamt am vorteilhaftesten ist. Eine Reihe weiterer Ideen wurde in der Zwischenzeit eingebracht, geprüft, verworfen oder auch modifiziert und berücksichtigt. Inzwischen sind die Planungen soweit gediehen, dass der Bauantrag in Kürze eingereicht werden kann. 

Der Anbau soll mit dem gleichen Klinker wie die bestehende Kirche verkleidet werden, jedoch in einem dunkleren Farbton, um den Neubau bewusst optisch vom Altbau zu trennen. Hierdurch bleibt auch der Anblick der bestehenden Fassade weitgehend erhalten. Das Dach des Anbaus wird größtenteils aus undurchsichtigem Glas bestehen, wodurch eine helle, freundliche Atmosphäre erzeugt, große Hitze im Sommer jedoch vermieden wird. Die bestehenden Seitenwände werden in jeweils zwei der drei Segmente bis unter den Bogen oberhalb der Fenster geöffnet. Um den Charakter des Längsschiffs zu erhalten, schlägt der Architekt vor, die Fenster – bis auf die untersten Segmente – an gleicher Stelle in einen dünnen Stahlrahmen eingefasst anschließend wieder einzubringen. Da die gemauerten Teile seitlich der Fenster statisch tragende Funktionen haben, müssen diese ohnehin abgefangen und erhalten bleiben. Zusammen mit den zu erhaltenden Fensterelementen und der Eingangssituation kann so auch die Charakteristik der »alten« Kirche weitgehend gewahrt werden. 

Um die Auswirkungen der Anbauten auf die Akustik zu bestimmen, wurde ein Akustiker mit Messungen beauftragt. Nach Abfeuern mehrerer Schüsse aus einem Revolver (es waren zum Glück nur Platzpatronen!) und anschließender Messung der Schallausbreitung stellte sich heraus, daß die derzeitige Akustik nicht optimal ist. Die daraus resultierenden Vorschläge zur Verbesserung sind bereits in die Planung mit eingeflossen, sodass wir nach der Erweiterung eine verbesserte Schallausbreitung erwarten. 

In diesem Zusammenhang wurde auch der weitere Einsatz der bestehenden Orgel untersucht. Hier geht man davon aus, dass sie auch für den erweiterten Baukörper einen guten Klang erzeugen wird. Die Überlegung, die Orgel aus St. Pius umzuziehen, weil sie größer ist, würde nach Expertenmeinung einen sechsstelligen Betrag benötigen, der in die Größenordnung einer neuen Orgel reicht, was sich nicht lohnen würde. 

Weiterhin sind noch verschiedene andere Details in Planung wie zum Beispiel 
Wärmetechnische Optimierung des Gebäudes, 
Errichtung eines behindertengerechten Eingangs, 
Optimierung des Platzangebotes auf der Empore, 
Modernisierung und Schallisolierung des Beichtraumes, 
Überarbeitung des Beleuchtungskonzepts und der Lautsprecheranlage, 
Umgestaltung des Schriftenstandes, 
Umgestaltung der Außenanlagen und Parkplätze einschließlich der Fahrradstellplätze, 
ggf. auch Schaffung eines zentralen Zugangs vom Fahltskamp, 
Anpassungen im Gemeindehaus, das ebenfalls für mehr Nutzer auszulegen ist.

Der zeitliche Ablauf ist zurzeit wie folgt geplant: 
Planung, Bauantrag und Ausschreibung bis Juni 2008, 
Realisierung des Umbaus Juli 2008 bis April/Mai 2009. 

Das bedeutet, dass die Kirche von etwa Juli 2008 an für ungefähr 10 Monate geschlossen werden muß. Die Gottesdienste werden für diesen Zeitraum nach St. Pius verlagert. Für den gleichen Zeitraum werden wir voraussichtlich auch das Gemeindehaus St. Michael schließen und alle Gemeindeaktivitäten nach St. Pius verlagern. Hierzu werden wir in Kürze einen Umzugsausschuß ins Leben rufen, der den Umzug plant und die temporäre Belegung in St. Pius mit allen beteiligten Gruppen abstimmt. 

Für die beim Umzug anstehenden Aufgaben werden sicher viele hilfreiche Hände benötigt. Für die eine oder andere Unannehmlichkeit im Zusammenhang mit der Erweiterung bitten wir heute bereits um Ihr Verständnis. Sicherlich müssen wir hier und da mal anpacken, etwas zusammenrücken, etwas Verstaubtes aussortieren und eventuell auch mal wegen Doppelbelegung von einem gewohnten Termin abrücken und einen neuen vereinbaren. Dieses wird sich im Laufe der Zusammenlegung sicherlich nicht ganz vermeiden lassen. Nach Ende der Erweiterung werden wir dafür ein Gemeindezentrum in Pinneberg haben mit einer um etwa 120 Plätze gewachsenen Kirche und einem modifizierten Gemeindehaus. Dort können wir Pinneberger Katholiken an einem auf die aktuellen Rahmenbedingungen angepassten Standort unserem Gemeindeleben wieder rege nachgehen. 

Für weitere Informationen, Fragen und auch Anregungen stehen Ihnen die Mitglieder des Kirchenvorstands jederzeit gerne zur Verfügung.

Für den Kirchenvorstand: Paul-Benedikt Albert, Stellvertretender Vorsitzender

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