Pfarrei St. Katharina von Alexandrien, Pinneberg


Rückblick auf erstes Pfarrfest von St. Katharina in Halstenbek


Offensichtlich hat St. Katharinas Pfarrgemeinderat die besten Beziehungen nach »oben«. Trotz sehr durchwachsener Wetterlage seit Siebenschläfer strahlte am 13. Juli die Sonne mit den Kirchenbesuchern um die Wette. Viele Pfarreimitglieder aus Pinneberg und Halstenbek strömten in die Halstenbeker Herz-Jesu-Kirche, um den gemeinsamen Festgottesdienst zu feiern. Mit dem Lied »Caminado va« – Machen wir uns auf – stimmte der Pinneberger Kirchenchor, der die musikalische Gestaltung übernommen hatte, zum Einzug auf das Festhochamt ein. Und der gemeinsame zukünftige Weg war auch weiterhin das Thema: In einer kleinen Spielszene anstelle der Predigt zeigten Halstenbeker und Pinneberger Frauen, wie man über den Zaun zwischen den Gemeinden hinweg miteinander reden kann, wie man sich gegenseitig weiter hilft und wie zum guten Schluss der Zaun sogar störend ist und einfach überwunden wird. Auch in den Fürbitten wurde für das gemeinsame Handeln gebetet – und zusammen mit dem Kirchenchor betonte die ganze Gemeinde in einem Lied, mit Gott gemeinsam über Mauern zu springen und Grenzen zu überwinden.

Als Pfarrer Wichert zum Schluss des Hochamts allen am Pfarrfest Beteiligten Dank sagte, nahm der Applaus der Gemeinde kein Ende – minutenlang wurde den Helferinnen und Helfern für ihre Dienste gedankt.

Schon am Samstag hatten viele fleißige Hände das Gelände um die Halstenbeker Kirche zu einer Festmeile verwandelt. Unter großen Zelten standen Tische und Bänke, um das von den Spendern gelieferte Essen, die leckeren Bratwürstchen oder frisch gebackene Waffeln verzehren zu können. Für Getränke war gesorgt, in einer Tombola konnte man viele interessante Preise gewinnen, der Arbeitskreis »Brückenschlag Eine Welt« bot fair gehandelte Waren an: Lebhaftes Treiben erfüllte das Gemeindegelände, viele nutzten das reichhaltige Angebot, um ihre Küche zu Hause kalt zu lassen. (Die Fotos aus der Kirche und vom Festplatz finden Sie hier.)

Als positiv kann man sicher vermerken, dass dieser Tag die Gelegenheit bot, über Mauern zu springen und trennende Zäune zu überwinden. Die Gemeindemitglieder konnten die Chance nutzen, miteinander zu reden, sich kennenzulernen und dabei das eine oder andere Vorurteil abzubauen. Allerdings – und das sei hier auch erwähnt – waren doch viele Pinneberger etwas erstaunt, dass jedes einzelne Würstchen und sogar das gespendete Essen bezahlt werden musste: Für Familien mit mehreren Kindern sicher nicht ganz so toll. Vielleicht ist auf Dauer der Topf mit der Spendenbitte und der Angabe des Spendenzwecks die bessere (und eventuell sogar ertragreichere) Lösung.

Wir sollten uns – trotz marginaler Probleme – aber wünschen, dass im nächsten Jahr wieder ein verbindendes Pfarrfest stattfindet – vielleicht ja in Pinneberg zur Neueröffnung der Pfarrkirche nach dem Umbau!

Elmar Stolper




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