Pfarrei St. Katharina von Alexandrien, Pinneberg


Pfarrei - Dekanat - Bistum - Weltkirche

Wappen des Erzbistums Hamburg


Wir möchten hier den Versuch unternehmen, Sie über die Strukturen in unserem Erzbistum zu informieren. Dabei soll deutlich gemacht werden, wie die einzelnen Gemeinden zusammenarbeiten, sich gegenseitig unterstützen und Erfahrungen austauschen können. Diese Fragen sind von besonderem Interesse angesichts der Personalprobleme, denen sich die Kirchen stellen müssen.


Geografische Übersicht

Die Karte der Nachbargemeinden hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Die Pfarreien Pinneberg und Halstenbek haben fusioniert, ebenso Wedel und Uetersen. Für Quickborn steht eine Entscheidung noch aus. Die Fusion von Pfarreien in Hamburg ist nicht weniger dramatisch, auch wenn sie hier nicht farblich verdeutlicht wurde . . .

Ein Blick auf das Dekanat Itzehoe macht deutlich, wie sich die Landschaft durch Zusammenschlüsse von Pfarreien verändert hat. Sehen Sie sich nur mal die riesigen Entfernungen an bis zur nächsten katholischen Kirche: das ist Diaspora.

Zum Erzbistum Hamburg (Fläche: 32.654 Quadratkilometer!) gehören die Bundesländer Hamburg (755 Quadratkilometer), Schleswig-Holstein (15.770 Quadratkilometer) und der Landesteil Mecklenburg (16.128 Quadratkilometer) des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Es ist damit das flächenmäßig größte deutsche Bistum.


Organisation im Erzbistum Hamburg

Das Erzbistum Hamburg gliedert sich in 17 Dekanate und derzeit ca. 80 Pfarreien. Die Pfarrei ist die kleinste selbständige Einheit in der Organisation der katholischen Kirche. Sie kann mehrere Gemeinden mit Filialkirchen umfassen, ist rechtlich selbständig und verantwortlich für die pastoralen Aufgaben und den Haushalt. Sie hat einen Pfarrer als Gemeindeleiter, der (in Zukunft immer häufiger) auch noch Pfarrer weiterer Gemeinden ist und seine Arbeitskraft auch noch für andere ihm vom Bischof übertragene Aufgaben teilen muss.

Die Pfarreien einer Region werden unter Berücksichtigung sehr praxisnaher Kriterien zu einem Dekanat zusammen gefasst. Dekanatsgrenzen werden immer wieder neu betrachtet und entschieden: Was ist uns gemeinsam? Wie können wir von einander lernen? Im Erzbistum gibt es 17 Dekanate. Die hauptamtlichen Mitarbeiter (Priester, Diakone, Gemeinde- und PastoralreferentInnen) treffen sich monatlich zu einer Dekanatskonferenz unter Leitung des von ihnen gewählten Dechanten.

Zum Erzbistum Hamburg gehören die 3 Regionen Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg, die aufgrund ihrer Verschiedenheit in der Struktur und der geografischen Ausdehnung eigene Verwaltungsstellen und Pastoralräte haben.


Leitungs- und Entscheidungsgremien

Auf allen Ebenen von der Gemeinde bis zur Diözese gibt es gewählte Gremien, in denen Laien und Hauptamtliche pastorale Fragen beraten.


Pfarrei

In allen Pfarreien gibt es entweder einen Pfarrgemeinderat und einen Kirchenvorstand oder einen Kirchengemeinderat, der die Aufgaben dieser beiden Gremien gemeinsam wahrnimmt.


Dekanat

Alle Priester und hauptamtlichen Mitarbeiter des Dekanats sind Mitglieder in der Dekanats-Pastoralkonferenz, die sich monatlich trifft. Die Vorsitzenden der Pfarrgemeinderäte/Kirchengemeinderäte der Gemeinden oder von ihnen entsandte Mitglieder und der Dechant beraten mindestens einmal im Jahr.


Region

Aufgrund der sehr unterschiedlichen pastoralen Fragestellungen in der Region Mecklenburg, dem Land Schleswig-Holstein und der Stadt Hamburg gibt es in der Erzdiözese Hamburg einen Regionalpastoralrat Mecklenburg, einen Landespastoralrat Schleswig-Holstein und einen Stadtpastoralrat Hamburg. Den Gremien gehören an: der Erzbischof oder ein von ihm beauftragter Bischofsvikar als Vorsitzender, Vertreter der Dekanate (Dechant, ein von der Dekanats-Pastoralkonferenz gewähltes Mitglied, 3 Laienmitglieder, die von den Pfarrgemeinderäten gewählt werden), Mitglieder von Verbänden, Orden, der Kath. Jugend, Erzbischöflichem Amt und Personalreferat.


Diözese

Der Diözesanpastoralrat im Erzbistum Hamburg ist ein Gremium, in dem Priester und Laien unter der Leitung des Erzbischofs für die Seelsorge in der Diözese gemeinsam Verantwortung tragen. Dem Gremium gehören an: die Weihbischöfe, der Generalvikar, der Leiter der Pastoralen Diensstelle, je ein Priester aus den regionalen Priesterräten, je 3 Laien, die von den Regionalpastoralräten entsandt werden, Mitglieder von Verbänden, Orden, der katholischen Jugend, der Pastoral- und der Gemeindereferenten und -referentinnen, der ständigen Diakone.


Der Kirchensteuerrat ist verantwortlich für den Haushalt der Diözese.


Das Erzbistum Hamburg in Zahlen

Wenn Sie sich über die Anzahl von Gemeinden, Priestern, Laien-Theologen/innen und Ordensleute, katholischen Schulen und Bildungseinrichtungen im Erzbistum Hamburg informieren wollen, dann finden Sie unter der Rubrik Daten & Fakten auf der Hompepage des Erzbistums Hamburg Wirtschäftspläne, Statistiken aus dem kirchlichen Leben etc.

Pastorale Räume

Die Bedeutung von Glaube und Kirche in unserer Gesellschaft wandelt sich. Zugleich erleben wir, dass sich Formen unseres Glaubenslebens ebenfalls verändern. Einige unsere kirchlichen Gemeinschaften und Strukturen lassen sich immer schwerer mit Leben füllen. Kirchliches Leben befindet sich im Umbruch.

Deshalb ist es notwendig, neue Wege und Formen zu finden, zum Glauben einzuladen und heute Kirche zu sein. Vor diesem Hintergrund hat Erzbischof Dr. Thissen 2009 die Entwicklung Pastoraler Räume entschieden. Der Prozess ist auf Veränderung angelegt. Veränderung wird dabei als Chance gesehen. Die Entwicklung Pastoraler Räume hat 2010 begonnen und erstreckt sich nach und nach über das gesamte Bistum.
Seit 2013 ist St. Katharina Pinneberg im Dialog mit den Nachbarpfarreien und engagiert in der Gestaltung eines Pastoralen Raumes für den Kreis Pinneberg.
Unter der Rubrik Pastorale Räume finden Sie auf der Hompepage des Erzbistums Hamburg grundlegende Information.


(Stand: 01.02.2014)


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